Burgruine Hammerhus / Schlossruine
Im Norden Bornholms liegt auf dem Fels, 72 m über dem Meeresspiegel, die Burgruine Hammerhus. Es ist die größte Burgruine Nordeuropas.
Die Ursprünge der Burg sind nicht bekannt. Erstmals erwähnt wurde sie im Jahre 1260. Im Mittelalter spielte die Burg für die Erzbischöfe von Lund eine bedeutende Rolle. Trotz wiederholten Streiten mit den dänischen Königen, blieb Hammerhus im Besitz des Erzbischofsitzes in Lund. Die Burg war das Machtzentrum von Bornholm. Von 1526 bis 1576 hatten die Lübecker die Insel und Hammerhus als Pfand. Ab den 1600 Jahren war Bornholm immer wieder von den Schweden besetzt und Hammerhus verlor an Bedeutung. Es wurde als Kaserne und Gefängnis genutzt. 1743 wurde die Burg aufgegeben und Baumaterial wurde abgetragen. 1822 wurde Hammerhus unter Denkmalschutz gestellt.




Im Mittelalter haben die Bauern Bornholms in Naturalien Abgaben an den Erzbischofsitz in Lund und 1526 bis 1576 an die Lübecker gezahlt. So hatte man Ochsenstall, Kornkammern, Butterkeller, ...

Das Innerste der Burg ist durch eine Ringmauer und 3 Vorburgen geschützt.

In der Ringmauer rechts die Löcher des ehemaligen Wehrganges aus Holz.

Ursprünglich waren es nur 3 Stockwerke. Die Lübecker bauten noch weitere Stockwerke.

Links auf dem Bild befand sich der Kirchenflügel. Unten die Kapelle, darüber der Königssaal.


Ferner gab es Schlächterei, Räucherei, Pöckelei, ...
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