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März 2017

Es war zum Verzweifeln mit dem Winkelstahl in V4A. Bestellt war er nun zwar längst, nur zwischen Bestellung und tatsächlicher Lieferung ist halt noch ein Unterschied. Nach 2 Wochen fragte ich mal nach, ob und wann geliefert wird. Ich bekam auch promt einen Liefertermin nur es kam keine Spedition (6m lange Stange - bei Bestellung angegeben und auch per Telefon gesagt das man auch 3x 2 Meter per Paketdienst senden kann, doch die 2 Schnitte waren zu viel verlangt). Am Folgetag hieß es ich möge mal noch warten. Danach bekam ich einen neuen Termin und das selbe Spiel, abermals keine Spedition in Sicht. Nur diesmal hieß es ‘Ware wurde ausgeliefert’!? Auf Nachfrage war mein V4A Winkelstahl nun angeblich in Köln. Von dort sollte er jetzt zurück, nur im Karneval hieß es ginge dort nichts. Ich hätte längst woanders bestellt, doch nach meiner Recherche fand ich nur noch zwei Großhändler welche diesen Winkel in V4A überhaupt anboten und diese bezogen ihn auch dort wo ich bereits bestellt hatte. Also weiter warten. Da nach dem Karneval nichts passierte, telefonierte ich weiter: ‘Ja, Ware zurück und geht Montag raus’. Nur leider wieder nichts bei mir. Inzwischen war ich endlich weg von meiner zuständigen Niederlassung und im Zentralvertrieb der Firma. Ich bezweifelte langsam ob es meinen Winkel überhaupt in V4A gibt und wollte diesen am liebsten selbst irgendwo abholen, aber jetzt tat sich was. Ich hörte das erste Mal das der Winkelstahl noch immer am Produktionsstandort liegt. Nun verzögerte sich der Transport nochmals ein paar Tage, täglich bemühte sich die Vertriebsmitarbeiterin und immer wieder hieß es ‘Ware geht heute raus’ ‘Ware ist schon auf LKW’ ... nur es kam nichts. Nach etlichen Tagen ging die Stange endlich zum Zentralvertriebsstandort und war dann tatsächlich am nächsten Tag bei mir, mit Qualitätszertifikat der Stahlgüte. Ein Monat Lieferzeit innerhalb Deutschlands! Es kamen auch tatsächlich 3x 2 Meter statt der 6 Meter, aber trotzdem auf einem überlangem LKW per teurer Spedition, statt per Paketdienst.
Eine erfreuliche Nachricht gibt es vom Drehflügelpropeller. Nachdem er das erste Mal nicht passte, wurde die Nabe neu gefertigt und im Propeller ersetzt. Jetzt ist er mit unserem alten Propeller (war als Muster mit beim Hersteller) wieder bei uns und passt.
Mitte März: Ich beginne mit dem Geräteträgerbau! Das heißt zunächst einmal schleifen und polieren des nur gewalzten V4A Winkelstahls. Fürchterlich das Geschleife und ich denke schon fertig poliertes Rundrohr wäre doch besser gewesen. Nun ja, letztlich ist von dem Winkelstahl unter den Solarpanelen ja nicht viel zu sehen und die Schweißarbeit sowie Montage ist schon einfacher.
Die wirklich schlechte Nachricht: unser Hafenmeister schweißt nun doch nicht. (Ich hatte den fertig bearbeiteten und auf Gehrung zugeschnittenen Winkelstahl zum Schweißen hingebracht. Er sollte in einer Woche fertig sein. Nach der Woche hatte er aber nicht begonnen und weiß nicht ob er die richtigen Schweißdrähte hat. Auf meinen Vorschlag diese sofort zu holen, hat er dann keine Zeit und telefoniert mit einem anderen Schweißer ob er mir das machen könnte.)
Die gute Nachricht: ich habe den Metallbauer, welcher uns damals bei der Sirius den Geräteträger fertigte und seinen Betrieb aufgegeben hat ausfindig gemacht. Er schweißt beruflich zwar nicht mehr aber will uns den Geräteträger schweißen, wenn ich alles andere zuschneide, Gehrungen und Rundungen ausarbeite, schleife und poliere.
Der Winkelstahl wurde inzwischen auch geschweißt und ich schleife grob, schleife fein, poliere grob, poliere fein, poliere auf Glanz. Es nervt und ist auch noch immer viel zu kalt um am Boot andere Arbeiten zu erledigen.

Drehflügelpropeller
der neue Drehflügelpropeller

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