|
Home
|
|
Schiff + Crew
|
|
gebrauchte Törnführer, Küstenhandbücher, Seekarten, ... zu verkaufen
|
|
2011 Januar - Zypern Februar - Kreta März - Korfu April - Sizilien,Malta Mai - Capri,Sardinien, Korsika, Elba Juni - Monaco,Rhone Juli - Frankr., Heimf.
|
|
2010 Mai - Deutschland Juni - Rhein, Main Juli - Donau August - Donau September - Schwarzes Meer Oktober - Ägäis November - Ägäis Dezember - S-Türkei
|
|
2009 Norwegen April - zur Ostsee Mai - Kristiansund Juni - bis Nordkap Juli - bis Bud August - bis Oslo September - Elbe Oktober - Binnen
|
|
|
|
2008 rund-Ostsee April Aufbruch und polnische Küste Mai Hel, Danzig, Litauen, Lettland,Riga Juni Estland Tallinn, Finnland Helsinki Juli - Finnland Åland, Schweden August - Schweden Gotland, Öland September - Rügen, Usedom, Heimweg
|
|
2007 Mai auf zur Ostsee Juni Segeln Ostsee deutsche Küste, Dänemark bis gr.Belt Juli Segeln Hiddensee, Rügen,... August kleiner Belt, Kattegat,Kopenhagen , Bornholm September Bornholm, Sassnitz, Peenestrom Oktober Stettin, Oder, Heimfahrt
|
|
2006 Suche und Kauf Überführung Segeln - 1.Versuche
|
|
|
|
Segelyacht Tongji © Rainer Ocker
Tongji in der Zeitung
Webmaster/Verlinken Bilder für Ihre Seite
Erklärung zu Links, Urheberecht, Haftung, Datenschutz, Impressum
|
|
|
Segeln nach Elba (Italien) |
|
Eigentlich wollte ich direkt nach Monaco segeln, aber Marina wollte nach Elba und Pisa. Gegen Elba hatte ich ja eigentlich nichts und der anschließende Weg entlang der toskanischen und ligurischen Küste ist sicher vom Segeln entlang der Küste recht schön. Wenn dort nur nicht diese italienischen Häfen mit ihren Festmachern und sonstigen Italienern wären (siehe Cetraro, Neapel, Formia). In Bastia sind wir erst mal aus dem Hafen. Zu allem Unglück hatten wir sehr schwachen Südwind. Den von achtern und wir wären Richtung Monaco am Abend wahrscheinlich gerade mal am Cap Corse gewesen. Diesen von der Seite in Richtung Elba ging dies schon eher. Verflucht, da hatte ich nun 2 Stimmen gegen mich und wir segelten nach Elba. Keine Welle, halber Wind, 3,5 bis 4 Knoten und nach etwas über 10 Stunden waren wir in Portoferraio auf Elba. Kurz vor der Insel Elba, welche bis zu 1000 m hoch ist, verstärkte sich der Wind etwas. In Landabdeckung dann aber um so weniger Wind. So ging es mal etwas zügiger und mal langsamer mit dem kleinen E-Motor und den Segeln vorwärts. In Portoferraio probierten wir es gar nicht erst im alten Hafen. Wir sahen schon wieder ein Schlauchboot vor dem Hafen mit einer Anlegehilfe an Bord und laut dem Küstenhandbuch Italien sind Liegegebühren von 41-55 € fällig. Im ESISYS steht zu Portoferraio: “Leider führt die Hafenstraße direkt an der Kaimauer vorbei und der Lärm ist fast unerträglich ... Die Hafengebühren sind übermäßig hoch und die Freundlichkeit des Personals lässt zu wünschen übrig!” Da konnten wir gerne drauf verzichten und sind zum gegenüber gelegenen, reichlich bemessenen Ankerplatz, den auch Lord Nelson 1796 schon mit seiner Flotte nutzte. Dieser liegt ruhig in absoluter Traumlandschaft und mit Blick auf den Hafen und die Stadt Portoferraio. Etwas störend sind die alle paar Minuten durch die Bucht donnernden Fähren. Am Abend sahen wir dann ein gutes Dutzend Boote, vor allem Katamarane in den Hafen fahren und anschließend gleich wieder hinaus um zum Ankerplatz zu kommen. Der Hafen war ziemlich leer (im Sommer sicher anders), der Ankerplatz aber schon sehr gut gefüllt. 56 ankernde Boote zählte ich am späten Abend. Am kommenden Tag das selbe Szenario: Boote rein in den Hafen, Minuten später wieder raus und zum Ankerplatz. Wir setzten mit “Klein Tongji” an Land und in die Stadt über, wobei das auch schon ein Problemchen bei 3 gleichzeitig ein- und auslaufenden Fähren werden kann. So viele Boote wie hier bei Elba unterwegs sind sahen wir seit kleinen Ewigkeiten nicht mehr. Es wird die Nähe von Elba zur schönen Festlandküste und die inzwischen fortgeschrittene Jahreszeit sein. Im Winter auf z.B. Zypern begegneten wir keinem auf See und selten mal einem Überwinterer im Hafen. In Portoferraio, der Hauptstadt von Elba lebt etwa 1/3 der rund 32000 Inselbewohner. Steilküste und weiße Sandstrände findet man ebenso wie reichlich grüne bewaldete Hügel und Täler. Im Westen der Insel Elba dann bis zu 1000 Meter hohe Berge. Eine Trauminsel finden wohl auch die rund zwei Millionen Urlauber welche Elba pro Jahr besuchen. Jetzt Ende Mai war bereits reichlich Leben auf den Straßen und in den Gassen. Überall hörten wir unsere deutsche Sprache. Auch mal wieder schön. Die Stadt selbst mit den mehrgeschössigen Häusern um den alten Hafen und den vielen Gassen hinauf zur Zitadelle und zum Leuchtturm ist schon schön. Ebenso lohnt der Weg zum Haus von Napoleon Bonaparte (heute Museum), auch wenn es schlicht und einfach ist. Warum Napoleon es hier auf Elba nicht mal ein Jahr aushielt ist schon schwer zu verstehen. Die vielen für die Touristen eingerichteten Verkaufsstände und Snackbuden mit den teils wahnwitzigen Preisen wird es doch noch nicht gegeben haben ;-) Zurück am Ankerplatz ruhten wir uns am kommenden Tag noch aus und ich unternahm einen Tauchgang unters Boot. Wir waren schon wieder merklich langsamer unter Motor? Eine Säuberung, vor allem der Schraube, war mal wieder fällig, obwohl ich mir das ganze noch mehr bewachsen vorgestellt hatte.
|
|
 Segeln nach Elba (wir erreichen Elba von Westen - kommen von Korsika)
|
|
 An Marciana Marina auf Elba geht es noch vorbei
|
|
 Elba - kurz vor Portoferraio
|
|
 Elba - Portoferraio von Norden - westlich davor schöne weiße Strände und teils steile Küstenabschnitte
|
|
 Zitadelle in Portoferraio auf Elba
|
|
 Portoferraio auf Elba von Süden (aus der Bucht) rechts der Torre del Martello (Hammerturm) von 1548
|
|
 Der alte Hafen in Portoferraio auf Elba
|
|
 Portoferraio auf Elba
|
|
 Das Haus von Napoleon / Napoleon Museum in Portoferraio auf Elba (Villa di Mulini)
|
|
 Portoferraio auf Elba
|
|
 Portoferraio auf Elba
|
|
 Portoferraio auf Elba
|
|
weiter auf der Route - Segeln nach: Livorno
|
|
|
|
|
|