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Schwarzes Meer bis Mangalia

Nach wochenlanger Hitze von bald täglich um 35 Grad (oft bis 38 Grad) hatten wir gestern um immerhin schon 10.00 Uhr nur 14 Grad! Später 20 Grad.
Heute morgen sollte es dann weiter gehen. Die Rechnung machten wir jedoch ohne die Grenzpolizei und das Hafenamt in Constanta. Der Polizeicontainer ist verschlossen. Zunächst zum Polizeiboot am Hafeneingang. Dieses darf unsere Abmeldung nicht entgegennehmen. Die Grenzpolizei wird gerufen und es dauert und dauert. Als eine Polizistin am Container endlich erscheint, sage ich ihr das unsere Tongji gegenüber im Hafen liegt. Das ist ihr zu weit, sie sieht in die Unterlagen der Anmeldung und fragt wieviel Personen an Bord sind und welche Flagge wir führen. Nun das stand schon in den Anmeldeunterlagen. Als sie hörte Deutschland meinte sie das alles in Ordnung sei, denn wir sind ja alle EU und wir können jetzt den Hafen verlassen. Toll, dafür habe ich nun eine gute Stunde gewartet. Dieser ganze An- und Abmeldezirkus reicht auch so langsam. Besonders wenn einige noch über ein dutzend Formulare ausfüllen. (wie Turnu Severin).
Jetzt noch schnell zum Hafenbüro, die Liegegebühr bezahlen und los.
Dort sollte, wie vorher schon angekündigt, der Tag 17,- Euro kosten. Da mir der gute Mann jedoch keine Quittung geben wollte, fragte ich nach. Meinte das dies ein wenig teuer sei, so ohne Strom und Wasser (es gibt auch Stege mit Strom und Wasser) und ich möchte eine Preisliste sehen. Daraufhin rief der Mann auf rumänisch was durch den Raum und verschwand. Eine Dame kam und wollte jetzt meine Schiffspapiere. Tippte Länge und Breite in den Computer und druckte mir eine Preisliste aus. Dort stand dann was von 12,-€ für unser Boot und -10% für keinen Service. Das ganze jetzt für ein paar Tage und schnell kam auch die Rechnung aus dem Drucker. Preis wieder in Euro. Als ich letztlich in Euro bezahlen will, erklärt sie mir das dies nicht ginge. Rechnete den Betrag um und möchte Leu. Toll da bekommt man vorher was von Euro erzählt, die Preisliste sagt Euro, die Rechnung in Euro und sie nimmt den Taschenrechner, rechnet um und will Leu? Wir hatten kaum noch Leu, da es in Kürze nach Bulgarien geht, aber es half nichts, ich musste zur Bank in die Stadt und Leu holen.
Nach inzwischen gut 2 Stunden Verspätung durften wir nun endlich los.
Wir hatten mal wieder 20 Knoten Wind. Da dieser aber vom Land kam und wir recht dicht an der Küste segeln konnten, gabs zwar kurze ruppige Wellen aber recht kleine. Genug Salzwasser spritzte uns trotzdem ins Gesicht, so das wir in Mangalia erst mal eine Dusche brauchten. Der Wind hielt wenigstens durch und wir sind die gesamte Strecke gesegelt.
In Mangalia wartete bereits am Steg der Hafenmeister Claudiu. Er wies uns in die neue schöne Schwimmsteganlage mit Strom und Wasser ein (12,-€ / Tag). Kaum angelegt erschien auch die Grenzpolizei am Steg. Nur eine Crewliste und den Hinweis uns vor dem Auslaufen abzumelden und er geht zufrieden. Geht doch!
In Mangalia stehen viele große Hotels am Schwarzen Meer. Ein schöner Strand und viele Restaurants locken. In der Stadt ist neben dem Strand und recht interessanten Markt nicht viel zu entdecken.

Schwarzes Meer
Schwarzes Meer / ablandiger Wind
Schwarzes Meer
Schwarzes Meer
Mangalia
Mangalia
Mangalia
Strand von Mangalia
Mangalia
Mangalia

weiter auf dem Schwarzen Meer nach - Balchik