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Segelyacht Tongji
© Rainer Ocker

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Schwarzes Meer bis Balchik (Baltschik)

In Mangalia hatten wir am Abend noch bei der Polizei bescheid gesagt das wir morgen früh um 6.00 Uhr aufbrechen wollen. Ausklarieren ginge jetzt noch nicht aber morgen um 6.00 Uhr dauert dies auch nur 5 Minuten!
Um 6.00 Uhr stand die Grenzpolizei bei uns dann auch am Steg. Ein Formular in nicht mal 5 Minuten und wir konnten los. Top, das An- und Abmelden in Mangalia!
Für den Tag war kaum Wind vorhergesagt und nur eine geringe Restdünung stand. Früh am Morgen hatten wir noch etwas Landwind und wir konnten mit 4 Knoten segeln. Später 3 und 2 Knoten und letztlich war der kleine Elektromotor dran. Ab Mittag kam wieder etwas Wind welcher uns bis Balchik per Segel brachte.
Rechtzeitig mit Einbruch der Dunkelheit liefen wir in den Hafen ein.
Noch in der zum Schwarzen Meer offenen Hafeneinfahrt stand eine ganze Gruppe der Grenzpolizei. Wir sollten an einem kleinen Frachter quer zum Schwell des Schwarzen Meeres anlegen. Rechtzeitig sahen wir das dieser auf Höhe unserer Relingstützen eine fast 30 cm vorstehende Kante hat. Dies quer zum Schwell des Schwarzen Meeres hätten unsere Relingstützen nicht ausgehalten. Abfendern auf dieser Höhe ging ebenfalls nicht. Wir diskutierten mit der Grenzpolizei, diese lies uns aber nicht im geschützten Yachthafen anlegen und wir weigerten uns an dem vorgeschriebenem Platz anzulegen. Dies war für uns mit unserer niedrigen Höhe bei dem Schwell nicht machbar. Es hätte unter Garantie Bruch gegeben. Letztlich machte ich den Vorschlag im Schwell an der Außenmole anzulegen. Dies gefiel der Grenzpolizei zwar auch nicht, denn dies sei nicht ihr Territorium und sie mußten um ein abgesperrtes Gelände laufen aber wir durften dort anlegen.
Die Minen der Grenzpolizei waren bitter, der Ton nicht wirklich freundlich, doch wir wußten nicht so recht was wir anders hätten machen können. Ausweise und Bootspapiere gereicht und ich bekam eine Liste zum ausfüllen. Als ich die Papiere zum Eintragen der Bootsnummer und Ausweisnummer zurück haben wollte, bekam ich diese nicht. Wenn ich die Liste hier nicht ausfüllen könne, gehts zum Büro. Ich wurde zum Büro begleitet und dort bekam ich die Papiere zum eintragen der Nummern. Die Anmeldung mehrfach kopiert und durchgestempelt und wir waren in Bulgarien angemeldet. Zurück zum Boot durfte ich dann ohne Begleitung laufen. Das war mit Marina noch bewacht vom Grenzschutz. Trotz der nicht gerade freundlichen Begrüßung war die Anmeldung problemlos und die wirklich gute Nachricht ist, das wir uns in Bulgarien ohne ständiges An- und Abmelden frei bewegen dürfen. Hier ist die EU scheinbar angekommen. Einzig die Ausreisehäfen sind für uns mit Burgas oder Tzarevo vorgeschrieben.
Inzwischen war es natürlich dunkel und wir suchten im Sportboothafen einen Platz. Der Hafen ist neu mit Schwimmstegen ausgestattet und es sind viele ausländische Segler im Hafen (
Oslo, London, Stockholm, ... mehrere Amerikaner)
Der Hafen ist wohl mit EU-Geldern gefördert worden. Dafür durften wir dann auch 35,20 Lew pro Tag bezahlen.
Balchik ist ein schöner Ort am Hang. Viele Gassen und Treppen, der Baustil und die Hafenpromenade mit den Restaurants läßt uns ans  Mittelmeer denken.

Schwarzes Meer
Früh geht es auf das Schwarze Meer

Schwarzmeerküste Bulgarien
Schwarzmeerküste Bulgarien

Schwarzmeerküste Bulgarien
Schwarzmeerküste Bulgarien / Schwarzmeer-Steilküste

Sportboothafen Balchik
Im Sportboothafen Balchik

Balchik - Schwarzes Meer
Balchik am Schwarzen Meer

Balchik
Balchik

Balchik
Balchik

Baltchik
Baltchik

Baltchik
Baltchik

weiter auf dem Schwarzen Meer nach - Varna

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