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Segelyacht Tongji
© Rainer Ocker

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Sivrice Koyu

Mit dem ersten Sonnenlicht sind wir von Bozcaada aufgebrochen.
Abermals wunderschönes Segeln bei leichtem Nordostwind mit 4-5 Knoten und nicht einmal 0,5 Meter Welle. Delphine sahen wir öfter, aber leider nicht nah genug für ein brauchbares Foto. Meist sind sie auch zu schnell wieder abgetaucht oder wir zu langsam mit dem Foto.
Das Wasser in der Mittagssonne kommt uns extrem blau vor. Es sieht schon fast wie blau eingefärbt aus. Es ist sehr klar. Man sieht etliche Meter problemlos ins Wasser.
Gesegelt sind wir bis zum Kap Baba Burnu. Ausgerechnet am Kap Windstille. Wir trieben noch mit einem Knoten, da setzte Gegenwind ein. Bei diesem segelten wir dann nur noch zum 6 Seemeilen entfernten Ankerplatz Sivrice Koyu. Am Ankerplatz ist das Wasser wieder türkis und wir sehen 10 Meter in die Tiefe.
In der Bucht, Sivrice Koyu lassen wir nach 35 Seemeilen vier mal den Anker fallen. Er hält einfach nicht beim Einfahren. Beim fünften Versuch, etwas weiter im Nordwesten der Bucht, hält er endlich.
So sorgsam mit dem Anker sind wir Aufgrund der Fallwinde welche von den Bergen kommen und des ständig drehenden Windes. Plötzlich kommt dieser sogar kurzzeitig vom offenen Meer in die Bucht. (Wetterbericht spricht von stabilem NO-Wind, aber hier dreht es halt um die Berge)
Die Bucht ist umgeben von einzelnen Häusern und einfachen Tavernen. Fischer gehen ihrer Arbeit nach und wir nutzen das klare warme Wasser und begutachten unser Boot erst mal von unten. Gerade im Bereich des Ruderblattes sind schon einige Pocken. Ebenso reinigten wir erst mal den Faltpropeller, welcher ebenfalls etliche Pocken hatte. Immer wieder ging es auf Tauchstation. Die Leistung unter Motor ließ schon nach. Kein Wunder bei den Pocken am Propeller.


Nördlich von Kap Baba Burnu

Babakale
Festung und Ort Babakale am Kap


Östlich von Kap Baba Burnu

Sivrice Koyu
Sivrice Koyu - eine schöne ruhige Ankerbucht!?

weiter auf der Route an der Ägäisküste - auf Grund gelaufen

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