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Segelyacht Tongji
© Rainer Ocker

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Kolbeinshamn, Mosterhamn

In Bergen, der regenreichsten Stadt in Europa, regnete es natürlich abermals.
Aufgebrochen sind wir in Bergen bei Windstille. Eigentlich nicht unsere Vorliebe, aber auf der Nordtour regnete es ab Bergen einfach zu viel. Jetzt hoffen wir auf mehr Sonne südlich von Bergen und nahmen die Motorstunden in kauf. So wurde das Wetter auch tatsächlich besser. Ab etwa dem etwas südlich von Bergen gelegenen Flughafen, war es zwar noch bewölkt, die Sonne strahlte immer öfter und vor allem es regnete nicht mehr.
Weiter ging es im Raunefjord und ab Korsfjord hatten wir leichten Seewind. Mit langsamem Segeln ging es durch den Trollsøysund und Brørnafjord bis nach Kolbeinshamn. Kolbeinshamn ist ein kleiner, schöner, idyllischer Hafen.
Am folgenden Tag konnten wir bei SW-Wind zunächst noch segeln. Später mußte der Diesel helfen.
Auf dem Langenuen flog ein Hubschrauber über uns hinweg. Dieser stand lange über einem Schiff der Küstenwache, etliche Seemeilen nördlich von uns. Es wurde ein Schlauchboot ausgesetzt und dies kam in rasantem Tempo zu uns. Fragen über Fragen. Wann, wer, wo, wie lange, woher, wohin, letztlich wie das Wetter auf den
Lofoten und am Nordkap war. Dies alles beim Segeln in Begleitfahrt. Letztlich machte die Küstenwache noch ein Foto von unserm Schiff, wünschte uns eine schöne Weiterfahrt und verschwand in einem ebenso flottem Tempo.
Wir wurden nicht nach dem sehr begrenzt einführbaren Alkohol gefragt. Die Frage erübrigte sich jetzt im August scheinbar auch, nachdem sie hörten das wir seit Mai in Norwegen sind.
Nach einem sehr regenreichen Tag liefen wir in Mosterhamn ein und mußten feststellen das absolut kein freier Platz mehr war. Also ging es in die gleich daneben liegende Ankerbucht (10 Meter tiefe / Sand). Dort warteten wir einen Tag 30 Knoten Südwind (Gegenwind) ab.

Kolbeinshamn
Tongji in Kolbeinshamn

Mosterhamn
Steinkreuz in Mosterhamn
(Christianisierung Norwegens)

weiter auf der Route - Segeln: Sletta, Haugesund, ...

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